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Kategorie: Allgemein

  • Abschluss der Sportabzeichensaison

    Abschluss der Sportabzeichensaison

    Am Sonntag, den 23. November 2025 wurde der Abschluss einer erfolgreichen Sportabzeichensaison 2025 gefeiert.  In der  RTV Gaststätte ‚Hoschs‘ wurden die verschiedenen Gold-, Silber- und Bronzeurkunden bei selbstgebackenem Kuchen & Waffeln an die erfolgreichen Teilnehmer verliehen. In 2025 haben insgesamt 105 Athleten das Sportabzeichen erfolgreich absolviert – eine etwas niedrigere Teilnehmerzahl als im Vorjahr (122 Sportabzeichen). Erwähnenswert ist dabei das Engagement der Laufgruppe des RTV, die in diesem Jahr mit 18 erfolgreichen Sportlern teilgenommen hat. Das Alter der Teilnehmer, die sich den vier Kategorien (Ausdauer, Kraft, Schnelligkeit & Koordination) gestellt hatten,  reichte von  8 bis 87 Jahre – Hubert Zoels hat als ältester Teilnehmer das Sportabzeichen in Silber erhalten.

    Die 105 Sportabzeichen-Urkunden verteilten sich auf 28 Jugendliche unter 20 Jahre und 77 Erwachsene über 20 Jahre. Hervorzuheben ist in diesem Zusammenhang, dass insgesamt 10 Teilnehmer mit über  80 Jahren erfolgreich teilgenommen haben. 13 Sportler erhielten das sogenannte ‚Abzeichen mit Zahl‘, welches in 5-er Schritten zu einem besonderen Jubiläum (5x, 10x, 15x,…Sportabzeichen) verliehen wird. Der Sportabzeichenwart, Stephan Pauwels, beglückwünschte jeden einzelnen Sportler persönlich zu seinem Erfolg und durfte am Ende der Veranstaltung noch besondere Gratulationen aussprechen – Heinz Brosinski schaffte das Sportabzeichen zum 49. Mal. Und zum ersten Mal waren auch drei Familien mit je drei Generationen  erfolgreich dabei – Glückwunsch an die Familien Bierbrauer/Stahl, Lauterbach und Polaczek/Finke ! Für das bewährte Abnehmerteam, welches bei Wind & Wetter auf dem Sportplatz mit Rat & Tat zur Verfügung steht, gab es von der Leichtathletikabteilung ein Präsent und den Applaus der Gäste.

    Im Jahr 2026 beginnt die Sportabzeichenabnahme  am 15. April 2026 und endet vor den Herbstferien am 14. Oktober 2026 – jeweils Mittwochs ab 18.00 Uhr mit Ausnahme der Sommerferien! Üblicherweise wird  mit einer gemeinsamen Aufwärm- und Gymnastikeinheit begonnen und es werden immer mindestens zwei Disziplinen am Abend angeboten, die man auch vorab auf der Homepage unter www.leichtathletik-rumeln.de einsehen kann. Auf Wunsch und je nach Anzahl der Abnehmer können aber gerne auch noch zusätzliche Disziplinen abgenommen werden. Teilnehmen können alle ab 6 Jahren.

    Jeder Teilnehmer kann sich unter www.sportabzeichen-digital.de mit seiner Urkundennummer registrieren und dann seine jeweiligen erreichten Leistungen einsehen sowie seine Sportabzeichenhistorie verfolgen.

    Für die Teilnahme am Sportabzeichen muss man übrigens kein Vereinsmitglied sein – Sie können also gerne auch interessierte Familienmitglieder oder Freunde mitbringen. Und darüber hinaus belohnen viele Krankenkassen die erfolgreiche Teilnahme am Sportabzeichen durch ihre Prämienprogramme.

  • Nachruf: Anni Lutzer (†, 86 Jahre)

    Nachruf: Anni Lutzer (†, 86 Jahre)

    Eine, die anpackte – für Rumeln, für die Leichtathletik, für die Gemeinschaft

    Anni Lutzer ist im Alter von 86 Jahren verstorben. Sie hat Rumeln bewegt – im
    wörtlichen wie im übertragenen Sinn. Über Jahrzehnte prägte sie den Rumelner
    Turnverein (RTV) und die Leichtathletik in Duisburg/Mülheim mit Tatkraft,
    Beharrlichkeit und Herz.
    Als Leiterin der RTV-Leichtathletikabteilung (1986–1995) und als Geschäftsführerin des Hauptvereins (1990–1994) trieb sie Projekte voran, die dem Sport im Westen der Stadt bis heute nutzen. Maßgeblich war ihr Einsatz für die Kunststofflaufbahn auf der Platzanlage am Waldborn (Fertigstellung 1991) – ein Meilenstein für Trainings- und Wettkampfbedingungen, von dem Generationen profitierten.
    Auch über den Verein hinaus wirkte sie: als Vorsitzende des Leichtathletikkreises
    Duisburg/Mülheim und als Leiterin der Fachschaft Leichtathletik im Stadtsportbund Duisburg. Wenn es um die Sache ging, scheute sie keine langen Sitzungen, keine Telefonrunden, keine zähen Abstimmungen. So kämpfte sie mit Nachdruck für den Neubau des Leichtathletikstadions in Duisburg – ein Projekt, das ohne sie nie verwirklicht worden wäre.

    Das Leichtathletikstadion – ihr größtes Vermächtnis

    Das moderne Leichtathletikstadion in Duisburg trägt deutlich ihre Handschrift. Ohne Anni Lutzer wäre dieses Stadion nie entstanden. Sie trieb das Projekt über Jahre unbeirrt voran, führte Gespräche, überzeugte Verwaltung und Politik und hielt auch dann fest daran, wenn andere längst aufgegeben hätten. Ihr Einsatz und ihre Ausdauer machten den Unterschied – und das Stadion wurde zu ihrem bleibenden Vermächtnis.

    Ein Leben für den Sport und die Gemeinschaft

    Unvergessen bleibt ihr Organisationstalent: Zur 100-Jahr-Feier des Rumelner
    Turnvereins im Jahr 2000 gehörte Anni Lutzer dem rührigen Festausschuss an – viele sprechen bis heute von einer perfekt vorbereiteten Jubiläumswoche mit Festakt und Galaabend.
    Ebenso wichtig war ihr, dass sich sportliche Leistung und Gemeinschaft nicht
    ausschließen. Sie förderte gleichermaßen den Spitzensport und den Breitensport,
    unterstützte Trainerinnen und Trainer, kümmerte sich um Nachwuchsarbeit und
    organisatorische Strukturen. Durch ihren Einsatz konnten Talente wachsen – eine
    Athletin aus den Reihen des Rumelner Turnvereins nahm später sogar an den
    Olympischen Spielen in Sydney teil, ein Erfolg, der auch auf ihr Wirken zurückging.
    Darüber hinaus pflegte sie mit großem Engagement den Jugendaustausch mit der ungarischen Partnerstadt Győr. Über viele Jahre brachte sie junge Menschen beider Nationen zusammen, organisierte gegenseitige Besuche und sportliche
    Begegnungen – gelebte Völkerverständigung durch den Sport.
    Sie war eine, die Verantwortung übernahm und Menschen mitnahm. Sie verband
    Leistungs- mit Breitensport, förderte Kinder und Jugendliche, hielt den Kontakt zu
    Schulen und Verwaltung und blieb dabei stets nahbar. Wer mit ihr arbeitete, erinnert sich an klare Worte, an Humor – und an das sichere Gefühl: „Wenn Anni es übernimmt, wird es gut.“
    Mit ihrem Tod verliert Rumeln eine beharrliche Fürsprecherin des Sports und eine
    verlässliche Ehrenamtlerin. Was bleibt, sind Anlagen, Strukturen und Erinnerungen, die ohne sie anders aussähen – und viele, die dank ihr ihren Weg im Sport gefunden haben.

    Steckbrief ihrer Verdienste (Auswahl)

    -Abteilungsleiterin Leichtathletik im RTV (1986–1995)
    -Geschäftsführerin des RTV-Hauptvereins (1990–1994)
    -Initiatorin und treibende Kraft der Kunststofflaufbahn am Waldborn (1991)
    -Vorsitzende des Leichtathletikkreises Duisburg/Mülheim
    -Leiterin der Fachschaft Leichtathletik im Stadtsportbund Duisburg
    -Initiatorin des Neubaus des Leichtathletikstadions Duisburg (ohne sie wäre
    es nie entstanden)
    -Förderung von Spitzen- und Breitensport im RTV
    -Mitwirkung am Aufbau eines Leistungsumfelds, das die Teilnahme einer RTV-
    Athletin an den Olympischen Spielen 2000 in Sydney ermöglichte
    -Langjährige Organisation und Pflege des Jugendaustauschs mit der
    Partnerstadt Győr (Ungarn)
    -Ehrenabzeichen: LV Nordrhein (Gold/Silber), Deutscher Leichtathletik-
    Verband (Silber)
    -Mitverantwortlich für die 100-Jahr-Feier des RTV (2000)

    Ruhe in Frieden, liebe Anni. Danke für alles!

  • Saisonabschluss in Nieukerk

    Saisonabschluss in Nieukerk

    Traditionell beenden wir Leichtathleten unsere Wettkampfsaison mit dem Werfertag in Nieukerk. Ein altersgemischtes Team schritt zu Beginn der Herbstferien mit Kugel, Diskus und Speer zur Tat.

    Die Diskusroutiniers Heinz Brosinski (M80) und Kirsten Meier (W45) beendeten die Saison mit soliden Leistungen, sowie Gold- bzw. Silberrängen.

    Pia Schlothmann (wU18), die sich zukünftig dem Mehrkampf widmen möchte, versuche sich erfolgreich im Speerwurf (Platz 1 mit 23,07m) und beim Kugelstoßen (Rang 6). Mit den gleichen Geräten ging Alina Meier an den Start, beendete das Kugelstoßen mit Rang 3 und guten 7,54m sowie Platz 5 im Speerwurf, gefolgt von  Trainingspartnerin Lotta Günther, Platz 6, die sich das erste Mal mit dem Speer zum Wettkampf wagte.

    Einzig Kugelstoßer Rene Rübsam war unzufrieden – er musste kurzfristig wegen beruflicher Verpflichtungen seinen Start absagen.

  • Seniorin ist Erfolgsgarant

    Seniorin ist Erfolgsgarant

    Ins ferne Gotha reiste Ende August unsere Diskuswerferin Kirsten Meier (W45) zu den Deutschen Meisterschaften der Masters (Senioren). Angereist mit der viertbesten Vorleistung schleuderte die routinierte Seniorin gleich im ersten Versuch ihr Wurfgerät auf gute 29,97 Meter und lag damit bis zum letzten Versuch auf dem Bronzerang. Leider konnte sich eine Konkurrentin hier noch steigern, und verdrängte Kirsten auf Platz 4.

    Perspektivisch ist da noch Luft nach oben, so Kirsten Meier, hatte sie doch im laufenden Jahr wenig Zeit für das Training und Vorbereitungswettkämpfe. Und der kürzlich mit neuem Belag versehene heimische Diskusring optimiert und motiviert natürlich zusätzlich!

  • Nachwuchsathleten in Kamp-Lintfort erfolgreich

    Nachwuchsathleten in Kamp-Lintfort erfolgreich

    Am 19.06.2025 traten 14 Athleten des Rumelner TV beim Sport Palast Cup in Kamp-Lintfort im Dreikampf, Sprint, Weitsprung, Hürdenlauf und 800m-Lauf an. 

    Pia Krüger (W14) belegte im Weitsprung den ersten Platz mit einer Weite von 4,01m, gefolgt von ihrer Vereinskollegin Inga Jacobsen auf dem zweiten Platz mit einer Weite von 3,75m.

    In der Altersklasse M15 konnte Florian Ryz den Weitsprung mit einer Weite von 4,34m für sich entscheiden.

    Maria Regier (W15) belegt im Sprint über 100m den zweiten Platz mit einer Zeit von 15,06s, gefolgt von ihrer Vereinskollegin Pia Krüger (W14) auf dem dritten Platz mit einer Zeit von 15,18s.

    Einen Medaillenrang erreichte auch Ben-Luis Hense (M15), der über die 100m-Distanz nach 12,82 sec als Zweiter das Ziel erreichte.

    Paulina Hense (W13) verpasste im Sprint mit einer Zeit von 11,35s über 75m als Viertplatzierte knapp das Siegertreppchen, konnte sich jedoch bei 23 Teilnehmerinnen im vorderen Feld platzieren.

    Hier nochmal alle Ergebnisse des RTV in der Übersicht:

    MU16 – 100m
    Name Zeit Platzierung
    Ben-Luis Hense 12,82s 2
    Florian Ryz 13,71 7
    Teilnehmer: 9

    MU16 – Weitsprung
    Name Weite Platzierung
    Florian Ryz 4,34 1
    Teilnehmer: 3

    WU16 – 100m
    Name Zeit Platzierung
    Maria Regier 15,06 2
    Pia-Luisa Krüger 15,18 3
    Teilnehmer: 5

    WU16 – Weitsprung
    Name Weite Platzierung
    Pia-Luisa Krüger 4,01 1
    Inga Jacobsen 3,75 2
    Teilnehmer: 3

    WU14 – 75m
    Name Zeit Platzierung
    Paulina Hense 11,35 4
    Hanna Zymny 11,94 10
    Lotta Günther 12,00 12
    Melina Döring 12,05 13
    Alina Meier 12,22 14
    Teilnehmer: 23

    WU14 – 800m
    Name Zeit Platzierung
    Alina Meier 3:34,63 6
    Teilnehmer: 6

    WU14 – 60m Hürde
    Name Zeit Platzierung
    Bella Schlothmann 12,85 4
    Teilnehmer: 7

    WU14 – Weitsprung
    Name Weite Platzierung
    Lotta Günther 4,13 6
    Bella Schlothmann 3,98 8
    Alina Meier 3,71 10
    Melina Döring 3,69 12
    Paulina Hense 3,68 13
    Teilnehmer: 21